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SPEZIELLE LEISTUNGEN UND OPERATIONEN


DIE BI-KOMPARTIMENTALE LIPOSTRUKTURIERUNG DER WEIBLICHEN BRUST
(Prof. Michele Zocchi)

Die in den vergangenen Jahren beschriebenen Techniken der Brustvergrößerung sehen nicht nur den Gebrauch von künstlichen Materialien (Silikon) vor, die oft schlecht vom Organismus vertragen werden, sondern auch Zugänge, die offensichtliche und unästhetische Narben hinterlassen können.

Es ist unter anderem auch weltweit die Auseinandersetzung über den Gebrauch von Brustimplantaten , die mit Gel oder Silikon gefüllt sind, bekannt, und die Anfang der 90er Jahre zu einem Verbot, das einige Jahre in Kraft blieb, derselben geführt haben.
Das alles hat Prof. Zocchi dazu veranlasst, alternative Lösungen für Brustvergrößerung mit Implantaten zu suchen, und er hat die Technik der Fetttransplantation in die Brust in Betracht gezogen.

In der Tat wurde das autologe Fettgewebe schon seit fast einem Jahrhundert ohne Risiko und mit Erfolg in vielen anderen chirurgischen Spezialgebieten verwendet, um fehlendes Volumen weicher Gewebe zu korrigieren. Seine weiche und natürliche Konsistenz, seine Verträglichkeit und seine Verwendungsvielfalt in vielen chirurgischen Spezialgebieten haben aus dem autologen Fettgewebe immer ein ideales Füllmaterial gemacht.

Alle diese Punkte haben Prof. Zocchi ermöglicht, eine neue Methode zu entwickeln, vor allem unter dem Gesichtspunkt der modernsten Interpretation der funktionalen Anatomie der weiblichen Brust und der Methode der Lipostrukturation und der Fettverpflanzung. Diese Methode, definiert als “Bi-kompartimentale Lipostrukturation der weiblichen Brust” (L.S.B.) basiert auf der Technik, das Fettgewebe rigoros aus einem geschlossenen Kreis zu entnehmen, unter geringster Manipulation und mit einer Technik der Verpflanzung, die man bi-kompartimental nennt, das heißt, nur prefazial rückseitig der Brustdrüse und in der Zone unter der Haut und hauptsächlich im Bereich des oberen Zentrums der Brust. Dabei ist zu vermeiden, dass das Fettmaterial in die Drüsenstruktur verpflanzt wird. Seit 1988 bis heute haben schon über 150 Patienten von dieser Methode profitiert. Die Menge des implantierten Fetts liegt zwischen 160cc bis 600cc pro Brust.

Die angetroffenen Komplikationen sind minimal und vorübergehend(zwei Fälle von selbst zurückgehenden Pseudo-Zisten und ein Fall von Mikro-Kalkbildungen im Bereich des oberen Zentrums), aber vor allem ist es dank der Entnahmetechnik und der Wiederverpflanzung möglich geworden, den Prozentsatz der Überlebenszeit des verpflanzten Fettgewebes merklich zu erhöhen. Solch eine Operation erfordert immer eine korrekte und rigorose Radiographie, sowohl vorher als auch nachher (Mammographie und/oder Ekographie), die es möglich machen, eine sichere Valutation der Entwicklung des eingepflanzten Gewebes zu erstellen.

Angesichts dessen, was hier oben beschriebenen wurde, kann diese Methode, wenn sie nach der beschriebenen neuen Technik und unter Respektierung der genauen technischen und anatomischen Momente ausgeführt wird, eine verlässlichere therapeutische Alternative in all den Fällen darstellen, in denen die Brustvergrößerung mit Implantaten als nicht geeignet angesehen oder vom Patienten selbst nicht akzeptiert wird.

Wichtig ist auch zu betonen, dass diese Technik nicht immer eine Brustvergrößerung mit Implantaten ersetzen will. In der Tat ist die erreichbare Volumenvergrößerung und die Projektion des Brustkegels bescheidener, wenn auch wertvoll vor allem im Bereich des oberen Zentrums der Brust, eine Zone, die öfter und eher helfende Eingriffe benötigt.
Diese neue Technik ist schon bei zahlreichen Gelegenheiten auf den wichtigsten und angesehensten Internationalen Kongressen für Plastische Chirurgie präsentiert worden und war Gegenstand eines zweistündigen thematischen Kurses auf dem Nationalen Kongress der Italienischen Gesellschaft für Plastische Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, der in Genua im Oktober 2005 stattfand.


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Prof. Michele Zocchi
Chirurgo plastico a Torino Milano Roma Rimini